Projektwettbewerb mit Präqualifikation 2010, 1. Preis
Das Quartier Fluntern ist durch eine homogene, städtebauliche Körnung von „Punktbauten in Gärten“ geprägt, die über eine repräsentative Gestalt und strassenseitige Eingänge verfügen. Ausgehend davon wurden 13 kompakte Solitärbauten mit eindeutiger Strassenfassade realisiert, die trotz einer deutlich höheren Bebauungsdichte typologisch und stimmungsmässig an den Bestand anknüpfen.
Die einzelnen Gebäude weisen im Wesentlichen eine dreieckige Grundrissform auf, wodurch kabinettartige Aussenräume im Innern der Siedlung geschaffen werden. Entgegen des hohen Wiederholungsfaktors wird durch das Drehen und Spiegeln von gleichen Häusern der Ausdruck von repetitiven, schematischen Baukörpern vermieden. Es entsteht vielmehr eine Komposition aus unterschiedlichen, sich geradezu organisch aufeinander beziehenden Volumen. Durch das mehrfache Knicken der Fassaden werden quartiersübliche Fassadenlängen erzeugt und die eigentliche Grösse der Volumen wird erheblich unterspielt. Das Ergebnis ist ein formbildendes Gleichgewicht zwischen Bauvolumen und Aussenraum.
Die Wohnungen entwickeln sich jeweils als Raumkontinuum um einen zentralen Kern mit Bädern und Toiletten und einer zum Wohnen offenen Küche. Durch das Vermeiden von Korridoren entstehen geräumige, unterschiedlich möblierbare Wohnräume und grosszügige Eingangsbereiche. Dank vielseitiger Erschliessungs- und Zirkulationsmöglichkeiten vermitteln die Wohnungen trotz knapper Fläche den Eindruck räumliche Grosszügigkeit.
Die Häuser suchen einen Ausdruck, der die Homogenität des Quartiers fortsetzt und der Siedlung zugleich eine eigene Identität verleiht. Einerseits werden daher bestehende Motive und Stimmungen aufgenommen und zu einem neuen, eigenständigen Ausdruck verdichtet. Anderseits wird das städtebauliche Thema der freistehenden Einzelhäuser mit kabinettartigen Gartenräumen reflektiert und verfeinert.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Arno Bruderer, Stephan Pfeiffer
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Thorsten Haack, Sandra Frei, Luca Pestalozzi, Thomas Schiratzki, Désirée Flury, Samuele Tirendi, Thomas Luchsinger, Andrea Linke, Mihai Radlescu, Laurina Sponagel, Juliana Schenk, Manuel Hödl
Bauherrschaft
Allgemeine Baugenossenschaft, Zürich
Totalunternehmer
Priora Generalunternehmung AG, Zürich
Landschaftsarchitektur
Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau GmbH, Zürich
Ingenieur
wlw Bauingenieure AG, Mels
Holzbauingenieur
Timbatec GmbH, Zürich
HLS-Planung
A-Z Planung AG, Diepoldsau
Elektroplanung
PBP-Engineering AG, Zürich
Bauphysik
HL-Technik AG, Schaffhausen
Projektwettbewerb mit Präqualifikation 2019, 1. Preis
Die genossenschaftliche Wohnsiedlung Buchwiesen in Zürich-Seebach baut auf zwei Ideen auf. Es ist ein Projekt, welches das Wohnen in Zürichs Gartenstadt im Zuge der Verdichtung neu formuliert. Dabei wird der isotopische Freiraum im vorherrschenden Zeilenbau aufgegeben und stattdessen in grossen Gartenhöfen konzentriert. Die offenen Höfe werden über viergeschossige Baukörper gefasst, die sich aus schlanken Zeilen sowie Gelenk- und Kopfbauten zusammensetzen. Diese Grossformen bilden im Innern gemeinschaftliche und nach Aussen private Freiräume aus. Die Wohnungen besitzen gleichzeitig Weitblicke ins Innere der Siedlung und hinaus in die Landschaft.
Die zweite Idee betrifft das vielseitige Wohnraumangebot, das auf zwei Typologien setzt. In den zeilenförmigen Abschnitten finden sich jeweils zwei übereinander liegende Reihenhäuser, welche erdgeschossig sowie über einen Laubengang im obersten Geschoss erschlossen sind. In den Kopf- und Gelenkbauten werden kleinere Geschosswohnungen angeboten. Die gewerblichen und gemeinschaftlichen Nutzungen sind in den Erdgeschossen der Gelenkbauten untergebracht.
Die Häuser haben ein leichtes und buntes Fassadenkleid mit hölzernen Lisenen und kleinteiligen Eternitschindeln. Die Lisenen fassen die Fenster und gliedern die langen Abwicklungen. Pergolen verbinden die Baukörper mit dem Garten und dem Himmel. In der fröhlichen Farbigkeit klingen Assoziationen an Bruno Taut’s Berliner Wohnsiedlungen an.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Nicolas Cuénod, Kevin Dröscher, Nils Franzini, Lou Münger, Michael Stirnemann
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Andrea Grolimund, Katrin Pfäffli, Julia Werlberger, Nadine Jaberg, Patric Hütter, Steven Knopp, Piotr Paczkowski, Christian Weber, Priscilla Bader, Thomas Bichel, Ariana di Comun, Annika Kofler, Silvio Rutishauser, Janine Umiker, Felix Zeitler, Zhiyu Zeng, Samuel Giblin, Daniel Krönung, Lukas Moratzky, Anna Oexle, Kevin Quinlan, Pascal Schelper
Bauherrschaft
Baugenossenschaft Glattal, Zürich
Landschaftsarchitektur
Habitat Landschaftsarchitektur KLG, Zürich
Ingenieur Holz- und Massivbau
Dr. Lüchinger + Meyer Bauingenieure AG, Zürich
HLSK-Planung
Frei+Partner Haustechnikplanung AG, Baden
Elektroplanung
Gutknecht Elektroplanung AG, Au
Bauphysik
Wichser Akustik & Bauphysik AG, Zürich
Projektwettbewerb auf Einladung, 2011, 1. Preis
Die Wohnüberbauung Guggach liegt im Sattel von Zürich- und Käferberg an der städtebaulichen Nahtstelle zwischen Zürcher Innenstadt und Nordstadt. Diese zentrale städtische Lage wird durch die Konzentration der Volumina in zwei sieben- und achtgeschossige Spangen, zwischen Wald und Strasse thematisiert. Das Projekt betont im architektonischen Ausdruck und in der Gestaltung des Aussenraumes seinen urbanen Charakter.
Die mit dunklen Farben hinterlegten Gussglasfassaden vermitteln mit dem Hintergrund der ansteigenden Waldflanke, gleichzeitig zeigen sie in wechselnder Wirkung zwischen Schwere und Entmaterialisierung artifizielle Qualitäten. Der Aussenraum wird bestimmt durch grossflächige Wasserspiegel, die über Momente der Reflexion die Fassaden in die Aussenraumbildung miteinbeziehen.
Die Wohnungen bauen im Grundriss auf einer Kreuzfigur auf, welche die Nord-Süd-Orientierung der Gebäudekörper zu einer Allseitigkeit erweitern, so dass auch Morgen- und Abendlicht in den Wohnraum fallen. Über den Grundriss, die Fassadenwicklung und -materialisierung sowie die Aussenraumgestaltung entsteht ein hohes Mass an Kohärenz zwischen Städtebau, Wohnform und architektonischem Ausdruck.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Andrea Grolimund, Luca Pestalozzi, Michael Brotzer, Lorenz Mörikofer
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Michael Reiterer, Andrea Grolimund, Kevin Dröscher, Désirée Flury, Celestin Rohner, Franziska Maria Singer, Manuel Burkhardt, Mathis Keller, Julia Werlberger, Julian Fischer, Heghine Berkowitsch, Jens Nehring, Julia Neubauer, Dominique Kühnhanss, Manuel Gulcz, Michele Schweri, Michael Brotzer, Lukas Gschweitl
Bauherrschaft
Allreal Generalunternehmung AG, Zürich
Generalunternehmer
Allreal Generalunternehmung AG, Zürich
Landschaftsarchitektur
Blau und Gelb Landschaftsarchitekten HTL, Rapperswil
Ingenieur
wlw Bauingenieure AG, Zürich
HLS-Planung
Planungsbüro Roman Böni GmbH, Oberentfelden
Elektroplanung
Schäfer Partner AG, Lenzburg
Bauphysik
Michael Wichser + Partner AG, Dübendorf
Projektwettbewerb mit Präqualifikation 2009, 1. Preis
Das genossenschaftliche Wohnquartier Am Katzenbach wird in Längsrichtung von zwei Strassen durchzogen und ist dadurch städtebaulich in drei unterschiedliche Streifen gegliedert. Während die Setzung der Häuser der Etappen I und II Blickbezüge quer zu den Quartierstrassen anbietet, orientiert sich die Bebauung der Etappe III an den aus eher kleinen Parzellenstrukturen resultierenden Punktbauten mit Privatgärten.
Die Wohnhäuser der Etappen IV und V bilden schliesslich eine Stadtkante zum Katzenbachpark im Norden aus. Sie bestehen aus einer Folge von stereometrisch verwandten Körpern, welche sich an die unterschiedlichen Grundstückstiefen anpassen und ausgehend von innenräumlichen Gesetzmässigkeiten ihre Gestalt finden. In den Wohnungen entwickeln sich die Raumfiguren des Wohnens zwischen diesen polygonalen Aussenformen, den Eckloggien und den rechteckigen Zimmern. Die Eckloggien sind nach Süden orientiert und stellen gleichzeitig einen Bezug zum Park her.
Von der Strasse werden immer wieder Durchblicke zwischen den Häusern in den Park ermöglicht, die sich in der Wahrnehmung des Passanten unterschiedlich öffnen und schliessen. Mit der dunklen Fassadenverkleidung aus rotbraun glasierten Keramikplatten setzten sich die Gebäude vom Grün des Parks ab.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Andrea Grolimund, Kevin Dröscher, Charel Muller, Michael Mader, Zsuzsanna Edes, Katrin Pfäffli, Reto Gasser, Anouk Schepens, Juliana Schenk, Anna Schork, Murielle Leucker, Anh Khoa Ngo, Jenna Buttermann, Florian Böttcher, Nora Iannone, Amos Mauri
Bauherrschaft
Baugenossenschaft Glattal, Zürich
Landschaftsarchitektur
Tremp Landschaftsarchitekten, Zürich
Ingenieur
WKP Bauingenieure AG, Zürich
HLS-Planung
Raumanzug GmbH, Zürich und Basler & Hoffmann AG, Zürich
Elektroplanung
Gutknecht Elektroplanung AG, Au
Bauphysik
Raumanzug GmbH, Zürich
Direktauftrag, 2016
Das Wohnhaus an der Alten Landstrasse in Rüschlikon am Zürichsee ist ein Doppelhaus mit zwei sehr unterschiedlichen Hälften, die je über eigene Qualitäten verfügen. Das rechte Haus ist kompakt und hat seine Wohnräume im Erd- und Dachgeschoss. Die Ausrichtung zum See und den Bergen erfolgt über die Südseite. Das Zimmer auf dem Dach genießt Abendsonne von Westen. Das linke Haus ist maximal weitläufig. Das Wohnen befindet sich auf Gartenniveau, von wo aus allseitig Zutritt in den Garten besteht. Nach Osten eröffnet sich die Sicht auf den See. Die Schlafräume liegen im Dachgeschoss und sind zum See sowie nach Westen ausgerichtet. Verbunden werden die weit auseinander liegenden Räume über ein ovales Treppenhaus und einen Lift. Alle Zimmer im Dachgeschoss haben Zugang zu einer Dachterrasse mit Fernsicht. Beiden Häusern gemeinsam ist eine Wohnhalle mit großen Fenstern und einer Raumhöhe von 3.25 Metern.
Das Haus an der Alten Landstrasse ist ein Traumhaus. In diesem Traum spielen zwei wichtige und schöne Häuser eine bedeutsame Rolle: Die Casa Malaparte auf Capri und das Haus Wittgenstein in Wien. An deren räumlichen und architektonischen Qualitäten misst sich das Projekt.
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Kevin Dröscher, Patric Hütter, Michael Kälin, Katrin Pfäffli, Anouk Schepens, Crisost Koch, Christian Weber
Bauherrschaft
privat
Landschaftsarchitektur
Ganz Landschaftsarchitekt*innen GmbH, Zürich
Ingenieur
wlw Bauingenieure AG, Zürich
HLS-Planung
Böni Gebäudetechnik AG, Oberentfelden
Elektroplanung
Gutknecht Elektorplanung AG, Au
Bauphysik
Raumanzug GmbH, Zürich
Projektwettbewerb mit Präqualifikation, 2018, 1. Preis
Das Schulhaus ergänzt das offene, von der Landschaft geprägte Gefüge im Chliriet mit einer bestehenden Mehrzweckhalle, den Sportanlagen und alten Bäumen. Es steht als langes, schmales und flaches Haus am begrenzenden Flurweg und spannt mit der Mehrzweckhalle einen grossen Pausen- und Zugangsraum auf. Das ausladende Flugdach trägt zu dieser Fassung bei und gibt der Architektur ihren eigenen Ausdruck.
Das zweigeschossige Haus ist ein Holzskelettbau und regelhaft aufgebaut. In den dreizehn Achsen finden jeweils einbündig die Unterrichtszimmer Platz. Sie sind alle auf das offene Kulturland im Osten gerichtet. Die Erschliessungs- und Gruppenräume sind dem Pausenplatz zugewandt. Über die Wandelhalle im Erdgeschoss werden mit einer Serie von Treppen die Cluster mit Vorräumen, Klassen- und Gruppenzimmern im Obergeschoss erreicht.
Zur einfachen Fügung des Holzbaus kommen sämtliche weiteren Elemente additiv hinzu und bleiben über ihre Farbe eigenständig. Im Haus ist alles bunt: es gibt keine Materialfarbe und auch kein Weiss. Der Innenraum entsteht über das Zusammenwirken der einzelnen Farben. Die Polychromie nimmt das Leben des Schulalltags vorweg.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Alexandra Isele, Sébastien Ressnig, Jenna Buttermann
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Phillip Türich, Nils Franzini, Andrea Grolimund, Charel Muller, Nora Iannone, Anna Oexle, Kevin Quinlan
Bauherrschaft
Sekundarschulgemeinde Rümlang-Oberglatt
Landschaftsarchitektur
Hofmann & Müller Landschaftsarchitektur, Zürich
Bauingenieur
Dr. Lüchinger+Meyer Bauingenieure AG, Zürich
Holzbauingenieur
Pirmin Jung Schweiz AG, Sargans
HLSE-Planung
EBP Schweiz AG, Zürich
Bauphysik
Raumanzug GmbH, Zürich
Projektwettbewerb mit Präqualifikation, 2010, 1. Preis
Das Quartier Seebach hat seine Wurzeln in der Ideenwelt der Gartenstadt. Die Ersatzneubauten der Wohnüberbauung Am Katzenbach knüpfen wiederum da an. Die fünf Baukörper weisen lediglich drei Geschosse auf, sind in ihren Grunddimensionen kompakt und suchen eine Fortschreibung der bestehenden Bebauungsstruktur. Durch die leicht geknickten Fassaden werden die Dimensionen der Baukörper gebrochen und rücken in ihren Abmessungen in die Nähe der umliegenden Einfamilien- und Reihenhäuser. Die Fortschreibung betrifft auch den Charakter der Aussenräume, welche am «Gartenteppich» der umliegenden Grundstücke anknüpfen und privat genutzt werden.
Aufgrund der Anordnung der Wohnungen sowie der Fassadenabwicklung verfügen die Wohnungen über zwei oder sogar drei Expositionen. Durch die räumliche Organisation der Wohnungen werden Korridore vermieden und grosse Wohnräume geschaffen. Die nicht orthogonalen Grundrissgeometrien erzeugen eine spannungsvolle, fliessende Räumlichkeit, welche durch die Zimmervolumen in einen Eingangs, Küchen- und Wohnbereich gegliedert wird.
Die Häuser sind mit einer hinterlüfteten, in gebrochenem Weiss beschichteten Wellblechfassade bekleidet. Das Relief der Fassadenhaut erzeugt weiche Licht- und Schattenverläufe, die in ihrerin rerForm derrd.ungahrscheinlich nicht. Weichzeichnung in Beziehung zur umgebenden Vegetation treten. Die ausgreifenden Rundbalkone werden über die Brüstungsbänder ins Gebäudevolumen eingebunden. Im Erdgeschoss schaffen Bodenplatte und Sockel in Sichtbeton den Übergang vom Haus zum Garten. Drei Sockelreliefs des Künstlers Christian Hörler thematisieren die Darstellung des Paradiesgartens.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Michael Mader, Phillip Türich, Andrea Grolimund, Zsuzsanna Edes, Andreas Zimmerli
Bauherrschaft
Baugenossenschaft Glattal, Zürich
Landschaftsarchitektur
Tremp Landschaftsarchitekten, Zürich
Ingenieur
WKP Bauingenieure AG, Zürich
HLS-Planung, Bauphysik
Raumanzug GmbH, Zürich
Elektroplanung
Gutknecht Elektroplanung AG, Au
Projektwettbewerb mit Präqualifikation 2009, 1. Preis
Die Wohnsiedlung Brüggliäcker befindet sich am Übergang von Oerlikon zu Schwamendingen, an der Nahtstelle von kleinteiligem Einfamilienhausquartier und den Zeilenbauten der Steinerschen Gartenstadt. Die dreigeschossigen Baukörper übernehmen die Höhe der umliegenden Häuser und verweben sich durch in die Tiefe gestaffelte Aussenräume mit dem Grünraum der Umgebung. Die Figur der Baukörper lässt sich in ihren tatsächlichen Dimensionen von keinem Standpunkt aus erfassen, und es entsteht eine dem Quartier entsprechende Massstäblichkeit und Intimität.
Die Wohnungsgrundrisse entwickeln sich aus wechselseitigen Aussenraumbezügen. Die langen Wohnungen spannen sich mit den offen gegliederten Wohn- und Essräumen zwischen den beiden Gartenräumen auf und sind zweiseitig, die Kopfwohnungen dreiseitig orientiert. Mit den beidseitig vorgelagerten Laubenräumen besteht eine hohe Porosität zwischen Innen- und Aussenraum. Die Wohnungen verfügen über flach determinierte Nutzflächen und ermöglichen dadurch vielfältige Wohnformen.
Wettbewerb
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Daniel Kaschub
Planung und Ausführung
Peter Baumberger, Karin Stegmeier, Ron Edelaar, Elli Mosayebi, Christian Inderbitzin, Mathis Keller, Julia Lang, Katrin Pfäffli, Julia Lang, Mathis Keller, Lorenz Mörikofer, Lukas Vogt, Michael Brotzer, Manuel Däster
Bauherrschaft
Wohnbaugenossenschaft Bahoge, Zürich
Landschaftsarchitektur
Hoffmann & Müller Landschaftsarchitektur GmbH, Zürich
Ingenieur
Urech Bärtschi Maurer Bauingenieure AG, Zürich
Holzbauingenieur
Timbatec GmbH, Zürich
HLSE-Planung
Basler & Hofmann Ingenieure und Planer AG, Zürich
Bauphysik
BWS Bauphysik AG, Winterthur